Erhalt und Fortentwicklung von sorbischer Sprache

Maßnahmenplan fortschreiben +++ Hochschulzugang für  sorbische Sprechende  Lehramtsstudenten verbessert  +++  Finanzierungsabkommen fortsetzen

Harald Baumann-Hasske, sorbenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, zum Koalitionsantrag „Sorbische Sprache und Kultur weiter konsequent fördern“:

„Die Sorben genießen den besonderen Schutz als nationale Minderheit nach Artikel 6 unserer Verfassung. Die Förderung, der Erhalt und die Entwicklung der Sorbischen Sprache und Kultur ist für uns eine selbstverständliche Verpflichtung. Dazu dient unter anderen die Fortschreibung des 2012 aufgelegten Maßnahmenplanes der Staatsregierung zur Ermutigung und Belebung des Gebrauchs der sorbischen Sprache.“

 

„Eine gelebte und im Alltag gesprochene Sprache ist für die Identität und den Fortbestand des sorbischen Volkes von großer Bedeutung. Dazu müssen wir vor allem junge Menschen gewinnen.  So haben wir zum Beispiel  durch die Änderung des Sächsischen Hochschulzulassungsgesetzes die Zugangsbedingungen für Bewerber mit Sorbisch-Kenntnissen zu einem Lehramtsstudium verbessert. Damit stärken wir langfristig das sogenannte 2plus-Konzept - zweisprachige sorbisch-deutsch Schulen.“

 

 

„Eine auskömmliche Finanzierung und Planungssicherheit der Stiftung für das sorbische Volk steht für uns außer Frage. Wir begrüßen es daher ausdrücklich, dass nicht nur der Freistaat Sachsen, sondern auch der Bund und das Land Brandenburg die Mittel für die Stiftung für das sorbische Volk erhöht haben. Auch nach 2020 muss das Finanzierungsabkommen fortgesetzt werden.“ 

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